Handgemachter, naturgereifter Käse von Bauernhöfen - Kaeseleckerland Online Shop

Wissenswertes über Käse

Wissenswertes über Käse

Hier haben wir für Sie ein paar der häufig gestellten Fragen rund um den Käse zusammengestellt. Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder eine interessante Frage kennen, die gut in diese Rubrik passen könnte, schreiben Sie uns eine E-Mail.

Wie lagere ich Käse am besten?
Die beste Lagermöglichkeit ist die Käseglocke aus Steingut. Wenn die Innenseite des Deckels nass ist, entsteht unter der Glocke ein ideales Raumklima für Ihren Käse. Optimal wäre es, wenn Sie der Glocke ein kleines Gläschen Weißwein gönnen. So bleibt der Käse fabelhaft frisch.



Brie de Meaux (Dongé)

Was sind die weißen Pünktchen in gereiftem Käse?

Ein weit verbreiter Irrtum ist, dass es sich nur um Salz handelt! Meistens handelt es sich um auskristallisierte Eiweiße, die mit einer Kalziumschicht ummantelt sind. Die wissenschaftliche Bezeichnung lautet Tyrosine-Kristalle. Wenn man ein kleines Körnchen unter die Lupe nimmt oder drauf beißt, merkt man, dass es kein Salz ist!

Wie gesund ist Käse?
Käse verfügt über einen hohen gesundheitlichen Stellenwert. Er enthält alle hochwertigen Nährstoffe der Milch in konzentrierter Form (die Vitamine A, D, E, und K, Mineralstoffe, Kalzium, Phosphor). Darüber hinaus ist das wertvolle Käse-Eiweiß leicht verdaulich und der Fettgehalt ist wesentlich geringer als oftmals angenommen, denn der Vermerk "I. Tr." bezieht sich auf die Trockenmasse.



Camembert Calvados

Wie kaufe ich Käse am besten?
Am liebsten frisch am Stück. Dennoch bekommt jeder Kunde natürlich seinen Käse fertig in Scheiben geschnitten, wenn der Käse sich gut schneiden lässt. Die Vorteile von Käse am Stück sind:

  • ein frischer und voller Geschmack
  • eine vielseitige Verwendbarkeit
  • eine verlängerte Haltbarkeit
  • bessere Aufbewahrungsmöglichkeiten
  • er kann beliebig portioniert werden
  • der Austrocknungsprozess wird verlangsamt

Kann ich Käse bedenkenlos im Onlineshop kaufen?
Natürlich. Ihr Käse wird frisch geschnitten und direkt vakuumiert. Seine Haltbarkeit beläuft sich somit auf etwa 30 Tage.
In den Sommermonaten besteht die Option den Käse gekühlt zu versenden, sodass auch hier die Qualität gewährleistet wird.
Kommen Sie einfach selbst in den Genuss und schauen in unserem gut sortierten Onlineshop nach dem Käse Ihres Gaumens.



Provolone

Wie lange hält sich der Käse?
Die Haltbarkeit variiert je nach Sorte. Je härter und älter der Käse ist, desto länger ist seine Haltbarkeit. Gerade naturgereifter Käse ist widerstandsfähig. Viele unserer Kunden sind angenehm überrascht, dass zum Beispiel mittelalter Jersey und der alte Allgäuer Bergkäse problemlos 2 Wochen frisch bleiben. Bei der Aufbewahrung von Rohmilchschnittkäse sollte eine Temperatur von 12 Grad Celsius nicht unterschritten werden.

Was ist eigentlich Biokäse?

Die Milch für biologischen Käse kommt aus der ökologischen Landwirtschaft. Der Boden, auf dem das Futter für die Milchkühe wächst, wird weder mit chemischen Kunstdüngern noch mit synthetischen Spritzmitteln bearbeitet.

Das Futter stammt entweder aus dem eigenen Betrieb oder wird von anderen Bio-Höfen zugekauft. Nur in Ausnahmefällen (maximal 10%) entstammt es konventionell bewirtschafteten Betrieben. Seit August 2005 dürfen laut EG-Öko-Verordnung keine konventionellen Futtermittel mehr zugekauft werden.

Die Tiere werden artgerecht gehalten und haben von Frühjahr bis Herbst Weidegang. Die Herstellung biologischer Käse unterscheidet sich von der konventionellen Produktion. Einige in der herkömmlichen Käseproduktion gesetzlich zugelassene Zutaten sind bei Bio-Käsen nicht erlaubt:

  • Natriumnitrat (Salpeter) E 251: wird bei Schnittkäsen gegen Fehlreifungen und schlechten Geschmack eingesetzt und ist seit Oktober 1998 deklarationspflichtig. Bei Bio-Käsen ist es nicht erlaubt, weil sich Nitrit bilden kann, welches unter dem Verdacht steht krebserregend zu sein.
  • Gen-Lab: das gentechnisch veränderte Lab ist seit März 1997 in Deutschland erlaubt und muss nicht gekennzeichnet werden. Bei Bio-Käsen ist Gen-Lab streng verboten und Teil der laufenden Kontrollen.
  • Beta Carotin E 160a (6-Palmitoyl-l-ascorbinsäure): wird zur Färbung der Käse eingesetzt. Weil es mit dem natürlichen Farbstoff Beta Carotin nichts mehr zu tun hat, ist dieser synthetische Zusatz bei Bio-Käsen nicht erlaubt. Ein Hinweis auf dem Käseschild "mit Farbstoff" ist gesetzlich vorgeschrieben.
  • Natamycin E 235: das Konservierungsmittel aus der Humanmedizin wird zur Verhinderung der Schimmel- und Hefebildung auf der Rinde von Schnittkäsen (wie Gouda, Edamer uvm.) eingesetzt. Bei Bio-Käsen ist es streng verboten. Dieser Zusatz muss auf der Ware und auf dem Käseschild mit dem Hinweis "mit Konservierungsstoff" oder "konserviert" gekennzeichnet sein.
  • Lysozym E 1105: ist ein Konservierungsstoff, der aus Hühnereiweiß gewonnen wird und bei Schnittkäsen die Spätblähung verhindern soll. Lysozym ist seit Oktober 1998 auf der Ware und auf dem Käseschild deklarationspflichtig ("mit Konservierungsstoff"). Es ist bei deutschen Bio-Käsen nicht erlaubt.

Die Bio-Höfe müssen ihre Kühe mit Futter von den eigenen Feldern und Wiesen ernähren, die weder mit chemischen Kunstdüngern noch mit synthetischen Spritzmitteln behandelt werden. Um dies zu gewährleisten, braucht der Bio-Landwirt etwa 10.000 m² Boden im Jahr pro Kuh mit einem Kalb. Die artgerecht gehaltene Bio-Kuh gibt im Jahr etwa 5.000 Liter Milch (Spitzenleistungen von "normalen" Hochleistungskühen liegen heute bei bis zu 14.000 l pro Jahr, im Schnitt bei 7.000 Litern).

Daraus ergibt sich durch einfache Rechnung: 10.000 m² : 5.000 l = 2m² Boden pro Liter im Jahr. Aus einem Liter Milch können etwa 100g Käse hergestellt werden. Wenn Sie 1 Liter Bio-Milch oder 100g Bio-Käse kaufen, sorgen Sie dafür, dass 2m² Boden in Deutschland oder Europa chemiefrei gehalten werden. Der Landwirt leistet aktiven Umweltschutz mit der ökologisch gewonnenen Milch und den chemiefrei gehaltenen Feldern und Wiesen.

Mit Ihrer Entscheidung für Bio-Käse haben Sie einen doppelten Vorteil: Sie genießen nicht nur ein hochwertiges, wohlschmeckendes "Lebens"-Mittel, sondern leisten als Verbraucher(in) gleichzeitig aktiven Umweltschutz.