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Was ist eigentlich Bio-Käse?

Bio-Käse hat folgende Merkmale:
  • Die Milch für biologischen Käse kommt aus der ökologischen Landwirtschaft. Der Boden, auf dem das Futter für die Milchkühe wächst, wird weder mit chemischen Kunstdüngern noch mit synthetischen Spritzmitteln bearbeitet.
  • Das Futter stammt entweder aus dem eigenen Betrieb oder wird von anderen Bio-Höfen zugekauft. Nur in Ausnahmefällen (maximal 10%) entstammt es konventionell bewirtschafteten Betrieben. Seit August 2005 dürfen laut EG-Öko-Verordnung keine konventionellen Futtermittel mehr zugekauft werden.
  • Die Tiere werden artgerecht gehalten und haben von Frühjahr bis Herbst Weidegang. Die Herstellung biologischer Käse unterscheidet sich von der konventionellen Produktion. Einige in der herkömmlichen Käseproduktion gesetzlich zugelassene Zutaten sind bei Bio-Käsen nicht erlaubt:
  • Natriumnitrat (Salpeter) E 251: wird bei Schnittkäsen gegen Fehlreifungen und schlechten Geschmack eingesetzt und ist seit Oktober 1998 deklarationspflichtig. Bei Bio-Käsen ist es nicht erlaubt, weil sich Nitrit bilden kann, welches unter dem Verdacht steht krebserregend zu sein.
  • Gen-Lab: das gentechnisch veränderte Lab ist seit März 1997 in Deutschland erlaubt und muss nicht gekennzeichnet werden. Bei Bio-Käsen ist Gen-Lab streng verboten und Teil der laufenden Kontrollen.
  • Beta Carotin E 160a (6-Palmitoyl-l-ascorbinsäure): wird zur Färbung der Käse eingesetzt. Weil es mit dem natürlichen Farbstoff Beta Carotin nichts mehr zu tun hat, ist dieser synthetische Zusatz bei Bio-Käsen nicht erlaubt. Ein Hinweis auf dem Käseschild "mit Farbstoff" ist gesetzlich vorgeschrieben.
  • Natamycin E 235: das Konservierungsmittel aus der Humanmedizin wird zur Verhinderung der Schimmel- und Hefebildung auf der Rinde von Schnittkäsen (wie Gouda, Edamer uvm.) eingesetzt. Bei Bio-Käsen ist es streng verboten. Dieser Zusatz muss auf der Ware und auf dem Käseschild mit dem Hinweis "mit Konservierungsstoff" oder "konserviert" gekennzeichnet sein.
  • Lysozym E 1105: ist ein Konservierungsstoff, der aus Hühnereiweiß gewonnen wird und bei Schnittkäsen die Spätblähung verhindern soll. Lysozym ist seit Oktober 1998 auf der Ware und auf dem Käseschild deklarationspflichtig ("mit Konservierungsstoff"). Es ist bei deutschen Bio-Käsen nicht erlaubt.
  • Mit Ihrer Entscheidung für Bio-Käse haben Sie somit einen doppelten Vorteil: Sie genießen nicht nur ein hochwertiges, wohlschmeckendes "Lebens"-Mittel, sondern leisten als Verbraucher(in) gleichzeitig aktiven Umweltschutz.